Pflanzen brauchen Wasser!

Damit Pflanzen sich optimal ernähren können, brauchen sie Wasser. Ältere Pflanzen, deren Wurzelwerk sich gut entwickelt hat, haben meist kein Problem, an Wasser zu kommen – sie holen es sich teils in mehreren Metern Tiefe aus dem Boden.

Bei jüngeren Pflanzen ist das Wurzelwerk noch nicht so stark entwickelt, daher muss der Pflanzenliebhaber durch regelmäßige Wassergaben nachhelfen. Lesen Sie dazu auch den Beitrag „Die richtige Pflanzung“ hier im Blog.

Auf das richtige Gießen kommt es an! Es ist keinesfalls so, dass unsere Gartenlieblinge dauernd nass gehalten werden müssen. Pflanzenwurzeln sollen zum Wasser wachsen - bekommen sie zu häufig Wasser, werden nur Wurzeln im Oberboden ausgebildet und die Pflanze ist dann bei längerer Trockenheit, bei Hitze oder austrocknendem Wind nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen.

Andererseits lassen graue Tage mit gelegentlichen Regenschauern vermuten, es sei ausreichend Wasser im Boden. Der Schein kann trügen! Machen Sie also die Probe:

Ob ausreichend Wasser im Boden ist, können Sie feststellen, indem Sie mit dem Spaten ein kleines Loch graben. Ist die Erde nur in den obersten ein bis zwei Zentimetern feucht, sollten Sie gießen. Legen Sie den Gartenschlauch bei geringer Fließgeschwindigkeit durchaus eine Stunde lang oder mehr in ein Beet und lassen den Boden ordentlich durchfeuchten, ohne dabei das Laub zu benetzen. Danach brauchen Sie für längere Zeit (je nach Witterung etwa eine Woche) nicht mehr gießen. Der beste Zeitpunkt für die Bewässerung sind übrigens die frühen Morgenstunden. Feucht gewordenes Laub kann dann abtrocknen.

Eine andere Variante ist, regelmäßig einen Eimer mit einem kleinen Loch im Boden an trocknere Pflanzen im Garten abzustellen und das Wasser langsam daraus versickern zu lassen. So wird der gesamte Bereich langsam bis in tiefe Schichten feucht. Den Eimer können Sie jeden Tag an einer anderen Stelle platzieren.

O. Tschetsch Team Vorwerk, Freitag 29. Mai 2015, 09:34 Uhr